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Online-Angebot: Demokratie im Gespräch


Kursnummer E11111V
Beginn , , 19:00 - 20:00 Uhr
Kursgebühr 0,00 €
Dauer 4 mal
Kursleitung N. N.
Kursort Zu diesem Kurs sind keine Orte verfügbar.
Eine Kooperation der Volkshochschulen in Bayern mit der Bayerischen Landeszentrale für Politische Bildungsarbeit und der Akademie für Politische Bildung in Tutzing.
Expertinnen und Experten referieren zu den gesellschaftlichen Auswirkungen der Digitalisierung. Diskutieren Sie mit!
Die Veranstaltung findet als Zoom Webinar statt, d.h. Sie werden in der Veranstaltung nicht gesehen und gehört und können sich über den Chat beteiligen.
Die Angebote sind kostenfrei und finden jeweils einmal im Monat mittwochs 19 bis 20 Uhr statt.
Der Link ist für alle Veranstaltungen gleich: https://blz-bayern-de.zoom.us/j/85422673761
Es ist kein zusätzlicher Kenncode nötig, die Teilnehmenden werden vom Warteraum aus in das Webinar aufgenommen. 

Mi, 25.2.: Von „Pick-Up-Artists“ bis „Perfect Wife“: Warum das Netz Geschlechterstereotype verstärkt  
Pick-Up-Artists, alpha males und Tradwifes – die derzeitigen Trends auf sozialen Medien vermitteln idealisierte Vorstellungen von echter Maskulinität und fürsorglicher Weiblickeit, hinter denen mehr als nur Selbstoptimierung steckt. Viele der Influencer auf TikTok, YouTube und Instagram vermitteln mit den scheinbar unpolitischen Einblicken in ihren Alltag traditionelle Geschlechtervorstellungen sowie patriarchale und frauenfeindliche Weltbilder, die durch ihre enorme Reichweite eine Rolle rückwärts in den Geschlechterbeziehungen in viele Teenagerzimmer tragen. Im Webtalk wollen wir diskutieren, wie strategisch und organisiert die Szene im Netz auftritt und wo es Verbindungen zu antidemokratischem Gedankengut gibt.

Mi, 25.3.: Der internationale Wettlauf um Künstliche Intelligenz: Bleibt die Ökologie auf der Strecke? 
Ob Sprachassistent, Bildgenerator oder medizinische Analyse – Künstliche Intelligenz ist längst im Alltag angekommen. Gleichzeitig tobt ein globaler Wettlauf um technologische Führungspositionen. Staaten und Unternehmen investieren Milliardenbeträge, um bei der Entwicklung von KI ganz vorne mitzuspielen. Doch der technologische Fortschritt hat seinen Preis: Das Training großer KI-Modelle verschlingt enorme Mengen an Energie und Wasser. Gemeinsam wollen wir mit Ihnen und unseren Expertinnen und Experten darüber diskutieren, welche ökologischen Folgen der KI-Boom mit sich bringt und welche politischen Leitplanken es braucht, damit ökologische Fragen im globalen KI-Wettlauf nicht auf der Strecke bleiben.
Es referieren: 
Dr. Friederike Rohde, Fachgebiet Technik- und Umweltsoziologie, Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg 
Nicolas Alder, Hasso-Plattner-Institut für Digital Engineering gGmbH, Potsdam 
 

Mi, 22.4.: “Level Up” oder “Game Over” bei Fortnite & Co.? Wie Jugendschutz bei Computerspielen besser durchgesetzt werden kann  
Digitale Spiele begeistern Menschen aller Altersgruppen – doch wie gelingt ein wirksamer Jugendschutz zwischen Faszination und Verantwortung? Online Gaming verändert sich schnell, ständig kommen neue Spiele, Features und Spielmöglichkeiten hinzu. Darauf muss auch der Jugendschutz reagieren. Die Entscheidung der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK), die Altersfreigabe der Spieleplattform „Roblox“ von 12 auf 16 Jahre anzuheben, zeigt, dass der Jugendschutz aktuelle Entwicklungen im Gaming-Segment im Blick hat. Dennoch sehen Eltern, pädagogische Fachkräfte und Jugendschützer weiteren Handlungsbedarf. Gemeinsam diskutieren wir, wo es derzeit Lücken im System gibt und wie gesetzliche Vorgaben und technische Lösungen mit elterlicher Begleitung sinnvoll ineinandergreifen können.
Es referieren:  
Dr. Stephan Dreyer 
Senior Researcher Medienrecht & Media Governance, Leibniz-Institut für Medienforschung Hans-Bredow-Institut (HBI), Hamburg 
Uwe Engelhard 
Ständiger Vertreter der Obersten Landesjugendbehörden bei der USK – Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle, Berlin 

Mi, 20.5.: Barrierefreiheit und Inklusion im Netz: Wo stehen wir in Deutschland? 
Digitale Teilhabe für alle – ein Anspruch, der in Deutschland rechtlich verankert ist, aber praktisch nicht erreicht wird. Bereits seit 2019 sind öffentliche Stellen zur barrierefreien Gestaltung ihrer Websites und mobilen Anwendungen verpflichtet. Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG), das Ende Juni 2025 in Kraft tritt, nimmt nun die Wirtschaft in die Pflicht. Es zielt darauf ab, die gleichberechtigte und diskriminierungsfreie Teilhabe von Menschen mit Behinderungen und älteren Menschen am Wirtschaftsleben zu fördern. Das Gesetz enthält Anforderungen an die Barrierefreiheit von Produkten und Dienstleistungen, einschließlich Websites und Apps, und legt spezifische Vorgaben für die barrierefreie Gestaltung fest. In diesem Webtalk sprechen wir darüber, warum Barrierefreiheit so wichtig ist für gesellschaftliche Teilhabe und analysieren Herausforderungen bei der Umsetzung in Wirtschaft, Verwaltung und Bildung.
Es referieren:  
Dr. Stephan Dreyer 
Senior Researcher Medienrecht & Media Governance, Leibniz-Institut für Medienforschung Hans-Bredow-Institut (HBI), Hamburg 
Uwe Engelhard 
Ständiger Vertreter der Obersten Landesjugendbehörden bei der USK – Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle, Berlin 


17.06.26  
NEU!!! Zwischen Schutz und Selbstbestimmung: Was sagt die Debatte zum Social-Media-Verbot für Jugendliche über unser Verhältnis zu sozialen Medien aus? 
Australien hat es bereits eingeführt, andere Länder planen es – und auch in Deutschland wird über ein Social‑Media‑Verbot für Jugendliche diskutiert. Geht es nur um Schutz vor digitalen Gefahren, oder um mehr? 
Im Webtalk fragen wir: Was weiß die Forschung wirklich über die Risiken sozialer Medien – für Jugendliche und Erwachsene? Und was verrät die Debatte über unsere gesellschaftlichen Problemdiagnosen und unser Verhältnis zu Plattformen wie Instagram, TikTok oder X – zwischen dem Wunsch nach Sicherheit und dem Recht auf Selbstbestimmung? 
Es referieren: 
 Dr. Claudia Lampert, Senior Researcher Mediensozialisation & Gesundheitskommunikation am Leibniz-Institut für Medienforschung Hans-Bredow-Institut (HBI) und Mitglied der Expertenkommission „Kinder- und Jugendschutz in einer digitalen Welt“ der Bundesregierung 
 Prof. Dr. Benjamin Krämer, Heisenberg-Professor für Kommunikationswissenschaft mit dem Schwerpunkt Mediennutzung und Mediengeschichte, LMU München 


23.09. Silver Surfer oder Digital Outsider? Ältere Menschen und digitale Teilhabe
Digitale Angebote sind heute fester Bestandteil vieler Lebensbereiche – doch was bedeutet das für ältere Menschen? Gemeinsam wollen wir erörtern, wie sich die digitale Gesellschaft auf das Leben im Alter auswirkt. Im Mittelpunkt stehen Fragen nach Zugangs- und Nutzungsmöglichkeiten, Hürden und Chancen sowie den individuellen und gesellschaftlichen Voraussetzungen digitaler Teilhabe. Vorgestellt werden ausgewählte Befunde aus Forschung und Praxis, die zur Diskussion einladen. Die Veranstaltung richtet sich an alle, die sich für Rahmenbedingungen, Perspektiven und Herausforderungen digitaler Teilhabe im Alter interessieren.

Bitte Kursinfo beachten


Für diesen Kurs sind keine Termine vorhanden.

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