Grußwort
Sebastian Remelé

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
verehrte Damen und Herren,

  Jutta Cize



Sehr geehrte Damen und Herren, Teilnehmerinnen und Teilnehmer der vhs (künftige und erprobte), geschätzte Kursleiterinnen und Kursleiter,


eine bundesweite repräsentative Umfrage (Ipsos, 2017) hat ergeben, dass die Volkshochschulen mit Abstand der bekannteste Weiterbildungsanbieter Deutschlands sind; 77% der Befragten kannten sie.
Acht von zehn Teilnehmenden können die vhs weiterempfehlen. Bei den zugrunde gelegten Imagefaktoren schneidet die vhs im Vergleich zu allen anderen Anbietern durchweg überdurchschnittlich ab. Am besten bewertet werden das vielseitige Angebot, das Engagement vor Ort gepaart mit gesellschaftlicher Verantwortung und Sympathie sowie das Preis-Leistungsverhältnis.

Die Hälfte der Menschen, die vhs kennt, zieht für die Zukunft eine Kursteilnahme in Erwägung. Als Gründe hierfür werden genannt: gute Erreichbarkeit, präsente Außendarstellung, kompetente Mitarbeiter/innen und die gute technische Ausstattung.

Als Oberbürgermeister und Kulturreferent einer Stadt freut es mich, diese Studie zu zitieren, vor allem in Anbetracht dessen, dass unsere Volkshochschule auch im jüngsten Deutschen Weiterbildungsatlas (Hrsg.: Deutsches Institut für Erwachsenenbildung u. Bertelsmann-Stiftung, 2018) positive Erwähnung findet. Noch vor Aschaffenburg und Würzburg steht Schweinfurt an der Spitze, was die Weiterbildungsangebotsdichte betrifft.

Die vhs nach ihrer aktuellen Herausforderung befragt, nennt neben der Stärkung der Urteilsfähigkeit und Unterstützung des sozialen Miteinanders auch die Förderung von digitaler Kompetenz.
„Hierbei geht es nicht um die Digitalisierung der Bildung, sondern um eine Antwort der Bildung auf eine sich digitalisierende Gesellschaft“ (S. Will).
Jede/r soll in die Lage versetzt werden, bewusst zu entscheiden, wieviel Digitalisierung/ Globalisierung/ Manipulation er/sie im persönlichen Bereich möchte und verantworten kann. Ein weites Feld, das nicht nur in der Erwachsenenbildung bearbeitet werden muss.

Gerne habe ich in diesem Jahr die Schirmherrschaft für das Kooperationsprojekt der Volkshochschule, des Bayernkollegs und der Deutschen Kriegsgräberfürsorge übernommen. Unter dem Arbeitstitel „Kriegsgräber als Lernorte“ werden eine Ausstellung, Vorträge und Exkursionen bei uns in Schweinfurt angeboten. Zur Ausstellungseröffnung am 26.6. um 12 Uhr lade ich alle Interessierten herzlich ein.

Schließen möchte ich mein Grußwort mit einem Statement des Politikwissenschaftlers Lothar Schmidt.
„Bildungshunger und Wissendurst sind keine Dickmacher!“ – versuchen Sie es selbst!
Ein kurzweiliges Frühjahr- Sommer-Semester mit unserer vhs wünscht Ihnen


 

 


„Sei realistisch und plane ein Wunder“ – das liest sich einfach, man muss auch schmunzeln, bis es klick macht und schon geht es im Kopf herum: welches Wunder lacht mich an und will realisiert werden? Mir ist eines eingefallen: ich nehme mir die Freiheit zu sagen „ich habe alle Zeit der Welt“ für das, was ich tun möchte, für Entscheidungen, die zu treffen sind, für Begegnungen, die alle wichtig sind. Sie glauben gar nicht wie gut es mir seit dieser Entscheidung geht, wie befreit ich mich fühle und wie lebensfroh. Denn die Last des Zeitdrucks und der Fremdbestimmung weicht der fröhlichen Selbstbestimmung im unbeschwerten Umgang mit der Zeit (gerade auch im Hinblick auf die irdische Endlichkeit).
Wenn Sie das interessiert, so finden Sie in diesem Semester hierzu auch konkrete Denkanstöße: im Seminar „Vom unterschiedlichen Umgang mit Zeit in den Kulturen“, im philosophischen Austausch über „Das humanistische Weltbild im Licht heutigen Wissens“ und im anthroposophischen Vortrag zu „Narzissmus und Autismus - neue Formen des Religiösen“. Was die Dauer unseres Lebens beeinflussen kann, beleuchtet ein Arzt: „Ist es eine Kunst, nicht früher zu sterben als nötig?“
Um unsere Endlichkeit geht es beim „Letzte-Hilfe-Kurs“ und dem Themenkomplex Kriegsgräber als Lernorte.

Der Förderverein der Volkshochschule (vfv) und die Oskar-Soldmann-Stiftung ermöglichen uns 2019 wieder die Durchführung sehr gezielter, maßgeschneiderter Projekte, wofür wir uns an dieser Stelle herzlich bedanken. Auch den Inserenten unseres Programmheftes gebührt Dank für die Wertschätzung unserer Arbeit.
Für alle Kursleitungen und Teilnehmende wird es Mitte des Jahres eine wichtige Änderung geben: die vhs-Verwaltung wird im Sommer vom Rathaus in die Schultesstraße 19 ziehen, und somit ist sie noch einfacher erreichbar als bisher. Anmeldungen während der Einschreibungen nimmt der Bürgerservice im Rathaus weiterhin entgegen.

Jetzt arbeite ich seit 33 Jahren in der vhs und es wird und wird nicht langweilig!
Das ist das Schöne an Erwachsenenbildung!

Es grüßt Sie herzlich bis zu einem Wiedersehen im neuen Semester das Team der Volkshochschule und seine Leiterin.

 

Ihr
Sebastian R e m e l é
Oberbürgermeister der Stadt Schweinfurt
  Ihre
Jutta   C i z e
Leiterin der Volkshochschule  

Volkshochschule der Stadt Schweinfurt

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und Donnerstag von 15:00 bis 17:00 Uhr